Geschichte der Hochzeitskarten

Hochzeitskarten haben eine lange und interessante Geschichte. Die tatsächliche Entwicklung der Hochzeitseinladung für die breite Masse begann aber erst im XIX Jahrhundert. Der große Fortschritt, im Vergleich zum Mittelalter, müßte theoretisch unmittlebar nach Erfindung der Gutenberg-Presse erfolgen. Das ist aber aus rationalen Gründen nicht geschehen. Der Druck, besonders für personalisierte Hochzeitseinladungen, war zu dieser Zeit noch sehr teuer und nur die wenigen wohlhabenden Kunden konnten sich diesen Luxus leisten.

Der nächste Schritt zur Massenproduktion von Hochzeitskarten folgte in der ersten Hälfte des XVII-ten Jahrhunderts. Der deutsche Drucker Ludwig von Siegen erfand 1642 die Schabtechnik, auch Mezzotinto oder Schwarzkunst genannt.
Bei der Schabtechnik wurde die geglättete Kupferplatte durch Eindrücken kleiner Vertiefungen vollständig aufgeraut, bis die Platte mit einem dichten, völlig gleichmäßigen Raster bedeckt war. Auf der vorbereiteten Fläche glättete der Künstler die Stellen, an denen das Bild heller sein sollte. Das Verfahren war sehr zeitaufwändig und eignete sich für kaum mehr als 100 Vermählungskarten in hoher Qualität. Für größere Auflagen waren die Druckplatten leider noch nicht geeignet. Erst mit der Erfindung der Litografie gelang der Durchbruch.

Hochzeitskarten

Die Hochzeitseinladungen sollten eine gute Qualität haben. Sie sind Ihre Visitenkarte! Vermeiden Sie daher die schnelle und billige Lösung aus dem Supermarkt. Diese Hochzeitseinladungen wirken unpersönlich und sind oft qualitativ minderwertig. Eine persönliche Unterschrift verleiht der Hochzeitskarten eine persönliche Note.