Bevor du heiratest, halte beide Augen offen, doch hinterher drücke eines zu.
Aus Jamaika


Lieblich in der Bräute Locken/ spielt der jungfräuliche Kranz,/ wenn die hellen Kirchenglocken/ laden zu des Festes Glanz./ Ach! Des Lebens schönste Feier/ Endigt auch den Lebensmai,/ Mit dem Gürtel, mit dem Schleier/ Reißt der schöne Wahn entzwei.
Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter


Hochzeit - eine Landung, die wie ein Start aussieht.
Paul Hubschmid (*1918), schweizer. Schauspieler



Ratsam ist und bleibt es immer/ Für ein junges Frauenzimmer,/ Einen Mann sich zu erwählen/ Und womöglich zu vermählen.
Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner


Denn wo das Strenge mit dem Zarten, wo Starkes sich und Mildes paarten, da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet. Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter


Man heiratet nicht einen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern die Vorstellung, die man sich von ihm macht; man heiratet Bilder und Illusionen. Das aufregende Abenteuer der Ehe besteht darin herauszufinden, wer der Partner wirklich ist.
James L. Framo


Mit einer Frau, die du liebst, genieß das Leben alle Tage deines Lebens, die er dir unter der Sonne geschenkt hat.
Altes Testament


Noch Ende der 70er Jahre hat die NASA Junggesellen nicht in den Weltraum gelassen. Es wurden nur Ehemänner genommen, weil man ihnen mehr Ausgeglichenheit zutraute.
Autor unbekannt


Wisst Ihr, woher die Liebe zwischen Mann und Frau eigentlich kommt, die Sehnsucht nach dem jeweils anderen? Ihr werdet sicher Eure eigene Erklärung haben, aber woher sie wirklich stammt, das will ich Euch jetzt verraten. Platon, der große griechische Philosoph, hat uns darüber aufgeklärt: Ursprünglich hat es nur Menschen gegeben, die Mann und Frau zugleich waren, Wesen mit vier Armen und vier Beinen - aber leider sehr frech. "Sie wollten hoch hinaus und griffen die Götter an", sagt Platon. Das ließen sich die Götter natürlich nicht gefallen, und Zeus beschloss - ich zitiere - "die Menschen durchzuschneiden, wie man Birnen zum Einmachen durchschneidet..." Da nun das ursprüngliche Wesen entzweigeschnitten war, ging jede Hälfte sehnsüchtig nach der anderen auf die Suche. Sie umschlangen sich mit den Armen, verflochten sich miteinander im Verlangen zusammenzuwachsen... Seither ist die Liebe zueinander den Menschen eingepflanzt, sie führt zum Urwesen zurück, sie will aus zweien eins machen und die Menschennatur heilen. So ist jeder von uns das Bruchstück eines Menschen. Ewig sucht jeder sein Gegenstück...
Friedhelm Franken (*1943), dt. Journalist u. Publizist


"Mama, warum trägt eine Braut bei der Hochzeit ein weißes Kleid?" - "Weiß ist die Farbe der Freude!" - "Und warum trägt der Bräutigam einen schwarzen Anzug?"
Autor unbekannt


"Warum hast du deinen Mann geheiratet?" fragte die Klatschbase des Viertels. "Jeder sieht doch, dass ihr sehr verschieden seid." - "Es ist wieder einmal die alte Geschichte von den Gegensätzen, die sich bekanntlich anziehen", erklärte die Frau. "Ich war schwanger und er nicht."
Parts Pups, USA


Der Heiratswütige kommt am Freitag zum Pfarrer und bestellt für Montag die Hochzeit. "So rasch lässt sich das nicht bewerkstelligen", wendet der Pfarrer ein. "Machen Sie, was Sie wollen!" erwidert der Ungeduldige. "Ich fange am Montag an."
Autor unbekannt


Eine Mutter braucht zwanzig Jahre, um aus ihrem Jungen einen Mann zu machen, und eine andere Frau braucht zwanzig Minuten, um aus ihm einen Narren zu machen.
Robert Lee Frost (1874-1963), amerik. Lyriker


Hochzeitsreise - der erste Versuch, der Eherealität zu entgehen.
August Strindberg (1849-1912), schwed. Dichter


Ich war der Goldschmied meiner Ketten!
Paul Valéry (1871-1945), frz. Dichter


In einer Berliner Kirche befindet sich über dem Altar ein Bild der Kreuzigung, und darunter stehen die Worte: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Bei Trauungen pflegt der Küster diesen Spruch allerdings durch Blumensträuße zu verdecken.
Autor unbekannt


Jemand fragte Sokrates, ob man heiraten solle oder nicht. "Was du auch tust", antwortete der Philosoph, "du wirst es bereuen."
Autor unbekannt


Wenn du die Bewunderung von zahlreichen Männern gegen die Kritik eines einzelnen eintauschen willst, dann heirate.
Katharine Hepburn (*1909), amerik. Schauspielerin


Die Liebe, welch' lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.
Theodor Storm (1817-88), dt. Schriftsteller


Das gemeinsame Glück zweier Menschen ist nichts anderes als zwei kleine, nebeneinander geritzte Striche in die Unendlichkeit.
Robert Musil (1880-1942), östr. Erzähler, Dramatiker u. Essayist


Das Joch der Ehe ist so schwer, dass man zwei Personen braucht, um es zu tragen - manchmal drei.
Alexandre Dumas, d.Ä. (1802-70), frz. Roman- u. Theaterschriftsteller


Meine Heimat ist meine Frau. Da, wo sie lebt, möchte ich sein.
Peter Alexander (*1926), östr. Schauspieler, Sänger u. Entertainer


Ohne meine Frau wäre die Ehe unerträglich.
Don Herold (1889-1966), amerik. Schriftsteller


Richtig verheiratet ist erst der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.
Alfred Hitchcock (1899-1980), brit.-amerik. Filmregisseur u. Autor


Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr. Schriftstellerin


Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.
Aus Schottland


Wie schafft man das eigentlich, vierzig Jahre verheiratet zu sein? Das, scheint's, hat mehr von einem Wunder als die Teilung des Roten Meeres, obwohl mein Vater in seiner Naivität diese für die bedeutendere Leistung hält.
Woody Allen (*1935), eigtl. Allen Stewart Konigsberg, amerik. Regisseur, Schauspieler, Gagschreiber u. Schriftsteller


Wenn einer weise ist, sind zwei glücklich.
Dt. Sprichwort


Vollkommene Ehefrau = Eine, die weiß, dass kein Mann vollkommen ist.
Autor unbekannt


Zum Zustandekommen einer Ehe gehören selbstverständlich zwei Personen, nämlich die Braut und ihre Mutter.
Joey Adams


Eheleute, die sich lieben, sagen sich tausend Dinge, ohne zu sprechen.
Aus China


Nicht der Mangel der Liebe, sondern der Mangel an Freundschaft macht unglückliche Ehen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph


Es ist das Geheimnis einer guten Ehe, dass einer Serienaufführung immer wieder Premierenstimmung gegeben wird.
Max Ophüls (1902-57), eigtl. Max Oppenheimer, frz. Regisseur dt. Herkunft


Es ist das Ziel jeder Frau, den Mann zu dem zu machen, was er vor der Hochzeit zu sein behauptet hatte.
Micheline Presle (*1922), frz. Schauspielerin


Im Ehestand muss man sich hin und wieder streiten, sonst erfährt man ja nichts voneinander!
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter


Immer wieder fragt man mich nach dem Rezept für meine lange und glückliche Ehe. Nun, meine Frau und ich gehen zweimal die Woche aus. Ein entspannendes Abendessen bei Kerzenlicht und romantischer Musik, ein paar Runden auf der Tanzfläche. Sie geht Dienstag, ich am Freitag.
Henny Youngman


In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.
Aus Brasilien


Jede Frau, die eine Ehe eingeht, fährt mit der Erschaffung des Mannes dort fort, wo Gott aufgehört hat.
Lin Yu-tang (1895-1976), chin. Schriftsteller


Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.
Heinz Rühmann (1902-94), dt. Schauspieler u. Regisseur


Man schließt zu zweit einen Bund gegen die Welt und hält dann diesen égoisme à deux (Egoismus zu zweit) irrtümlich für Liebe und Vertrautheit.
Erich Fromm (1900-80), amerik. Psychoanalytiker dt. Herkunft


Man soll nicht glauben, dass die Ehe einfacher ist als der Zölibat.
Joseph Ratzinger (*1927), dt. kath. Theologe, 1977-82 Erzbischof v. München u. Freising, s. 1981 Präfekt d. röm. Glaubenskongregation


Meine größte Leistung war, dass ich meine Frau zu überreden wusste, mich zu heiraten. Es wäre für mich unmöglich gewesen, durch all das hindurchzukommen, was ich durchgemacht habe, ohne ihren Mut und ohne ihre Hilfe. Das an Freuden reichste Erlebnis meines Lebens war meine Ehe.
Winston Spencer Churchill (1874-1965), brit. Staatsmann; 1940-45 u. 1951-55 Premier, 1953 Nobelpr. f. Lit.


Kann man Vertrauen zu einer Frau haben, die einen selber zum Mann nimmt?
Curt Goetz (1888-1960), dt. Schauspieler u. Schriftsteller


Es fällt niemanden ein, von einem Einzelnen zu verlangen, dass er glücklich sei, - heiratet aber einer, so ist man sehr erstaunt, wenn er es nicht ist!
Rainer Maria Rilke (1875-1926), östr. Dichter


Eine gute Ehe ist ein Interview, das nie geendet hat.
Gregory Peck (*1916), amerik. Schauspieler


Denk daran, dass eine gute Ehe von zwei Dingen abhängt: erstens den richtigen Menschen zu finden und zweitens der richtige Mensch zu sein.
Jackson H. Brown


Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben.
Otto von Bismarck (1815-98), preuß.-dt. Staatsmann, Gründer d. Dt. Reiches u. 1871-90 dessen erster Kanzler


Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Positionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe.
Robert Lembke (1913-89), dt. Fernsehmoderator u. Journalist, 1949-60 Chefredakteur u. Fernsehdir. Bayer. Rundfunk


Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.
Claudia Cardinale (*1939), ital. Filmschauspielerin


Die Ehe ist eine Wissenschaft.
Honoré de Balzac (1799-1850), frz. Romanschriftsteller


Ehe - die gegenseitige Zärtlichkeit von zwei Schleifsteinen.
John Osborne (1929-94), brit. Bühnenautor u. Filmproduzent


Ehe - die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.
Sören Kierkegaard (1813-55), dän. Theologe u. Philosoph


Ehe - das Bündnis zweier Menschen, von denen einer sich niemals an Geburtstage zu erinnern vermag und der andere sie nie vergißt.
Ogden Nash (1902-71), amerik. Schriftsteller u. Journalist ("New Yorker")


Ehe - eine gerechte Einrichtung: die Frau muss jeden Tag das Essen kochen, und der Mann muss es jeden Tag essen.
Alberto Sordi (*1920), ital. Filmkomiker


Ehe - eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.
M. Rieux


Ehe - eine Reise mit unbekanntem Ziel - die Entdeckung, dass Menschen nicht nur teilen müssen, was sie voneinander nicht wissen, sondern auch, was sie von sich selbst nicht wissen.
Autor unbekannt


Ehe - ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.
Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller


Ehe - ein Vertrag, bei dem der Mann auf die eine Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit sie ihm die andere Hälfte kocht.
Fred Feuerstein, Comic-Figur


Ehe - ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen.
Rita Hayworth (1918-87), eigtl. Margarita Carmen Cansino, amerik. Tänzerin u. Filmschauspielerin


Ehe - gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.
Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller


Ehe - Zustand oder Befindlichkeit einer Gemeinschaft, die aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven besteht, insgesamt also aus zwei Personen.
Ambrose Bierce (1842-1914), amerik. Schriftsteller u. Journalist


Das Geheimnis der langen Ehe? Ganz einfach: Man muß nur die richtige Frau finden und alt genug werden.
Gordon A. Craig (*1914), amerik. Historiker


Dadurch haben sich die Menschen die Ehe zur Hölle gemacht, dass sie sie zu ihrem Himmel machen wollten.
Friedrich Hölderlin (1770-1843), dt. Dichter


Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.
Soren Kierkegaard (1813 - 1855)

Die Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muss.
André Maurois (1885 - 1967)

Liebe ist etwas Ideelles, Heiraten etwas Reelles. Und nie verwechselt man ungestraft das eine mit dem anderen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Die Ehe ist der Anfang und Gipfel aller Kultur.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

In der Ehe muss man sich manchmal streiten, nur so erfährt man etwas voneinander.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Wenn wir heiraten, übernehmen sie ein versiegeltes Schreiben, dessen Inhalt wir erst erfahren, wenn wir auf hoher See sind.
Lilli Palmer (1914 - 1986)

Ringlein sehn heut lieblich aus, morgen werden Fesseln draus.
Sigismund von Radecki (1891 - 1970)

Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.
Samuel Johnson (1709 - 1784)

Ehe ist, wenn man trotzdem liebt.
Clemens Brentano (1778 - 1842)

Die Ehe ist genauso viel wert als die, welche sie schliessen.
Friedrich Nietzsche (1844 - 1900)

Eine ideale Ehefrau ist jede Frau, die den idealen Gatten hat.
Königin Elisabeth II. (geb. 1926)

Eine gute Ehe wäre jene zwischen einer blinden Frau und einem tauben Mann.
Michel Eyquem de Montaigne (1533 - 1592)

Die Ehe gibt dem Einzelnen Begrenzung und dadurch dem Ganzen Sicherheit.
Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

Hinter einer langen Ehe steht immer eine sehr kluge Frau.
Ephraim Kishon (geb. 1924)

Das Geheimnis einer glücklichen Ehe besteht darin, dass man sich gegenseitig verzeiht, einander geheiratet zu haben.
Sacha Guitry (1885 - 1957)

Ob man heiraten soll oder nicht? Tue von beidem, was du willst, und es wird dich bestimmt reuen.
Sokrates (470 - 399 v. Chr.)

In der Ehe stammen Drehbuch und Regie vom Mann, Dialoge und Ton von der Frau.
Frederico Fellini (1920 - 1993)

Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.
Woody Allen (geb. 1935)

Heiratet auf jeden Fall! Kriegt ihr eine gute Frau, dann werdet ihr glücklich. Kriegt ihr eine schlechte, dann werdet ihr Philosophen, und auch das ist nützlich für einen Mann.
Sokrates (470 - 399 v. Chr.)

Heiraten ist nicht das Happyend, sondern immer erst der Anfang.
Frederico Fellini (1920 - 1993)

In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein, Nur wenn zwei Dumme heiraten – das kann mitunter gut gehen.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

In unserem monogamischen Weltteile heisst heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

Männer heiraten, weil sie müde, Frauen, weil sie neugierig sind; beide werden enttäuscht.
Oscar Wilde (1854 - 1900)